Bildungsarbeit

 Bildungsarbeit:

Die Bildungsarbeit, die wir Ihrem Kind vermitteln möchten, fassen wir meist in Projekte zusammen, d.h. zu einer Thematik erarbeiten wir verschiedene Bildungsbereiche.

Bildungsarbeit

Zusätzlich möchten wir auf Wünsche der Kinder eingehen, was uns situationsbezogen arbeiten lässt.

Außerdem erörtern wir jahreszeitlich bedingte Themen und gehen auf Feste und Feiern im Jahreskreis ein.

Nach Abschluss eines Projektes geben Ihnen Aushänge neben den Gruppentüren eine Übersicht über die besprochenen und durchgeführten Tätigkeiten mit Ihrem Kind.

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Besuch der Zimmerei Knoben 

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Besuch der Zirkusschlange “Oskar”

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Ein Tag mit “Woody” und “Amy” die Therapiehunde

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“Unser Besuch beim Paten- Zahnarzt”

 Heinsberger Zeitung 17. Oktober 2015                                                                 

„Eine Pfote mit Herz“ besucht Kita in Karken                                         15.10.2015

Der ambulante Hundebesuchsdienst zeigt den Kindern, worauf es beim Umgang mit Hunden ankommt.

Heinsberg-Karken. Schon als Bernadette Cranen in der Turnhalle Hundespielzeug verteilt, stecken drei Kinder den Kopf durch den Türschlitz. „Dürfen wir schon rein?“, fragen sie. „Einen Augenblick müsst ihr euch noch gedulden“, antwortet Bettina Tellers, Leiterin der Kita in Karken ihnen und zieht die Tür wieder zu.

Die Kita in Karken hat am vergangenen Dienstag Besuch von „Eine Pfote mit Herz“ bekommen, ein Projekt des Fördervereins Seniorenzentrum Breberen ist sozial – Wir fördern Kinder e.V. Eigentlich ist „Eine Pfote mit Herz“ ein ambulanter Hundebesuchsdienst für geistig und psychisch beeinträchtigte Menschen unter der Leitung von Bernadette Cranen, die unter anderem anerkannte Heilerziehungspflegerin und zertifizierte Hundeverhaltenstherapeutin ist. „Weil wir uns in den Gruppen der Kita aber in den vergangenen Wochen sehr viel mit Haustieren beschäftigt haben, dachten wir, dass es eine tolle Gelegenheit wäre, Hunde und ihr Verhalten unseren kleinen Gästen einmal live vorzustellen“, erzählt Bettina Tellers.

Dann ist es soweit: 108 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren – aufgeteilt in zwei Gruppen – nehmen auf Bänken in der Turnhalle Platz und erleben dank des Besuchs von Bernadette Cranen mit Hündin Amy und Michele Pater mit Woody, worauf es beim Umgang mit einem Hund ankommt. Einige Kinder kennen Hunde von Zuhause, können also die Fragen von Bernadette Cranen sofort beantworten: Wie fühlt sich ein Hund, wenn er mit dem Schwanz wedelt? Was hat es zu bedeuten, wenn der Hund seinen Schwanz zwischen den Beinen einklemmt und auf den Bauch legt? Wo streichelt man einen fremden Hund am besten und darf man das überhaupt, ohne zu fragen?

Dass ein Hund nicht allein mit Spazierengehen ausgelastet ist, führt Michele Pater den Kindern vor. Ihr Hund Woody hat viel Temperament und ist noch jung. Um sich auszutoben, hat sie einen Hundetunnel angeschafft. Als Woody durch den Tunnel saust, klatschen die Kinder begeistert. Amy hingegen lässt es etwas ruhiger angehen und schnüffelt nach ihrem Spielzeug, das Bernadette Cranen für sie versteckt hat.

„Das war eine schöne und wertvolle Erfahrung zu unserem Projekt Haustiere und nimmt einigen Kindern auch nochmal die Angst vor Hunden“, sagt Bettina Tellers. Zum Abschied gibt es für Amy und Woody und ihre Begleiterinnen als Dankeschön für ihren Besuch einen großen Applaus.

 

Zusatzbox: „Eine Pfote mit Herz“ ist ein anerkanntes niedrigschwelliges Hilfe- und Betreuungsangebot nach §45b SGB XI. Das sind Angebote, bei denen freiwillige und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unter fachlicher Anleitung die Betreuung von Pflegebedürftigen mit erheblichem Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung in Gruppen oder im häuslichen Bereich übernehmen sowie pflegende Angehörige entlasten und beratend unterstützen. Die Kosten für den tiergestützten Einsatz können in der Regel mit den Pflegekassen abgerechnet werden. Die Formalitäten übernimmt der Förderverein. Wer Interesse an einem Einsatz hat, kann sich bei Bernadette Cranen unter 02272/9997827 oder becranen@breberen.de melden. Mehr Infos gibt es außerdem unter www.generation-hilft.de.