Allerlei von A – Z

Elternpartnerschaft

Gerne treten wir in einen dauerhaften Dialog mit unseren Eltern, um ihnen vielseitige Einblicke in unsere pädagogische Arbeit zu bieten und mit ihnen gemeinsam die Entwicklung ihres Kindes zu begleiten.

Der intensive Austausch findet wie folgt statt:

1. Zu verschiedenen Anlässen treffen sich Erzieherinnen und Eltern mit oder ohne   Kinder, am Morgen, am Nachmittag oder Abend. In einer ungezwungenen Atmosphäre lernen Sie andere Eltern kennen und erhalten auch einen Einblick in unsere Arbeit.

2. Nach Terminabsprache bieten wir gerne die Gelegenheit an, einen Vormittag in der Gruppe zu hospitieren, um unsere pädagogische Arbeit intensiver kennenzulernen.

3. Weiter bieten wir sogenannte Tür- und Angelgespräche an. Hierbei können dringend kurzfristige Probleme sofort besprochen werden. Bei längeren Gesprächen, vereinbaren wir gerne Termine.

4. Für Lob und Tadel finden wir immer ein offenes Ohr.

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Elternsprechtage:

1 x  im Verlaufe eines Kindergartenjahres bitten wir die Eltern, nach Terminvorgabe, zu einem Elternsprechtag, um hier mit ihnen den Entwicklungsstand des Kindes zu besprechen.

Sollten die Eltern darüber hinaus den Wunsch zu einem Gespräch haben, sind wir gerne bereit, auch hier einen entsprechenden Termin zu finden.

Feste und Feiern:

Unsere Feste sind immer ein Anlass, Eltern im Kindergarten besonders willkommen zu heißen.

Themenabende:

Gerne laden wir Experten zu wichtigen Themen ein, die Eltern und uns interessieren z.B zum Thema Sprache oder Schulreife.

Entwicklungsbögen/ Dokumentationen:

Zu von uns festgelegten Zeiten, innerhalb des Kindergartenjahres, möchten wir anhand einer schriftlichen Aufzeichnung den Entwicklungsstand Ihres Kindes erfassen. Dieser Entwicklungsbogen dient dann als Gesprächsgrundlage bei einem Elterngespräch am Elternsprechtag. Seit 2012 arbeiten wir mit dem ganzheitlichem Bildungsdokumentations- Programm GABIP 1. Den Eltern steht jederzeit das Recht zu, Einblick in die Dokumentation zu nehmen.

Haus der kleinen Forscher

Seit November 2011 gehören wir dem Netzwerk „Haus der kleinem Forscher“ an.

In unserer technologieorientierten Gesellschaft wächst die Bedeutung der naturwissenschaftlichen und technischen (Früh-)Bildung. Die gemeinnützige Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ unterstützt daher pädagogische Fachkräfte dabei, den Forschergeist von Mädchen und Jungen im Kita- und Grundschulalter qualifiziert zu begleiten. Das “Haus der kleinen Forscher” ist mittlerweile die größte Frühbildungsinitiative Deutschlands.

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Sprachauffälligkeiten:

Wenn wir eine Sprachauffälligkeit bei Ihrem Kind feststellen sollten, informieren wir Sie darüber. In der Tageseinrichtung besteht die Möglichkeit, Ihr Kind von einem Sprachheilbeauftragten des Kreises Heinsberg zwecks Sprachauffälligkeit testen zu lassen.

Sprachförderung:

Sprachliche Bildung von Anfang an

Sprache zählt zu den wichtigsten Schlüsselkompetenzen für das lebenslange Lernen und den späteren Erfolg in Schule und Bildung. Besonders für Kinder am Anfang ihrer Sprachentwicklung und für Kinder, die mehrsprachig aufwachsen, ist die frühe Sprachbildung und Unterstützung sprachlicher Kompetenzen von ausschlaggebender Bedeutung. Die Förderung der sprachlichen Entwicklung nimmt als zentrale Bildungsaufgabe somit zu Recht einen hohen Stellenwert im Elementarbereich ein.

Alltagsintegrierte Sprachbildung

Die in den letzten Jahren neu gewonnenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und Praxiserfahrungen zeigen, dass es vor allem eine systematische alltagsintegrierte Sprachbildung ist, die die sprachliche Entwicklung der Kinder fördert. Eine sprachanregende Umgebung im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung bietet dafür viele Anlässe.
Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, sprachliche Bildung möglichst früh zu beginnen und alle Kinder von Beginn an zu erreichen. Künftig wird daher eine Sprachbildung und Beobachtung angestrebt, die integriert im pädagogischen Alltag stattfindet. Die umstrittene punktuelle Sprachstandserhebung mit Delfin 4 wird es zukünftig für Kinder in Kindertageseinrichtungen nicht mehr geben. Sie wird abgelöst von entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtungsverfahren.

Mit dem zum 1. August 2014 in Kraft getretenen KiBiz-Änderungsgesetz hat das Land die Grundlagen für diese Neuausrichtung der Sprachförderung im Elementarbereich beschlossen.

Jede KiTa legt verbindlich je ein Verfahren zum Einsatz im pädagogischen Alltag fest. Die Beobachtung soll im Abstand von maximal einem Jahr, bei Bedarf in kürzeren Abständen, durchgeführt und ausgewertet werden

Sprachförderung und Beobachtungsverfahren

Das Land hat in einem gemeinsamen Prozess mit den Trägern von Tageseinrichtungen für Kinder, den Landesjugendämtern und der Wissenschaft die fachlichen Grundlagen „Alltagsintegrierte Sprachbildung und Beobachtung im Elementarbereich – Grundlagen für Nordrhein-Westfalen“ erarbeitet. Eine an Qualitätskriterien orientierte Sprachbildung, der Einsatz von geeigneten Beobachtungsverfahren sowie gute Qualifizierungsangebote für die pädagogischen Fachkräfte und Teams der Einrichtungen sollen zukünftig die Praxis unterstützten.

Zur entwicklungs- und prozessbegleitenden Beobachtung stehen den KiTas unter Berücksichtigung der verschiedenen Altersstufen unterschiedliche Verfahren zur Auswahl.

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 „Große “  Hand  und  „ kleine “ Hand

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:

„ Du große Hand, ich brauche dich, weil ich bei dir geborgen bin.

Ich spüre deine Hand, wenn durch dich meine kleine Welt immer größer wird, wenn du mir hilfst etwas zu begreifen und aufzubauen, wenn ich traurig bin und du bei mir bist, wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.

Ich bitte dich:  Bleib in meiner Nähe.   Haende

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:

„ Du kleine Hand, ich brauche dich, weil ich von dir ergriffen bin. Das spüre ich, weil ich viele Handgriffe für dich tun darf, weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann, weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke, weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe.                          

Ich bitte dich:  Bleib in meiner Nähe.